Brustimplantate und Krebs

Brustimplantate und Krebs

Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde (FDA) hat über einen möglichen Zusammenhang zwischen mit Kochsalzlösung bzw. mit Silikongel gefüllten Brustimplantaten und der Entstehung eines anaplastischen großzelligen Non-Hodgkin-Lymphoms (ALCL) berichtet. Sie ist der Meinung, dass Frauen mit Brustimplantaten möglicherweise ein sehr gering erhöhtes Risiko für ein ALC-Lymphom aufweisen. Weltweit seien bei geschätzten 5- 10 Millionen Frauen mit Brustimplantaten etwa 60 Fälle verzeichnet worden.
Wichtig ist darauf hinzuweisen, dass es sich dabei nicht um Brustkrebs im üblichen Sinne handelt, sondern um eine extrem seltene Krebserkrankung.

Zur Aufklärung eines möglichen Zusammenhangs sind weitere Untersuchungen notwendig.

Aus Deutschland wurden dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte bislang keine entsprechenden Vorkommnisse gemeldet.

Die offizielle Stellungnahme des BfArM finden Sie unter: Empfehlungen des BfArM

 

Die offizielle Stellungnahme des amerikanischen Gesundheitsministeriums finden Sie unter:

Stellungnahme der FDA zu ALCL

 

Schließlich die Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Plastische und Ästhetische Chirurgie (DGPRÄC) zum Thema: Brustimplantate und Krebs.

 

erstellt: 05-02-2011 15:14
Geschrieben von Prof. Dr. med. Peter Graf